Rückenschule:

1. Orthopädische Rückenschule

 

Die Rückenschule ist eine Einrichtung der vorbeugenden Gesundheitspflege zur Prävention und Rehabilitation von Wirbelsäulenschäden. Es gibt Fehlhaltungen und fehlerhaftes Verhalten, z.B. beim Sitzen, Heben, Tragen und Bücken, die bei gegebener Veranlagung zu Rückenschäden führen könnten. In der Rückenschule werden wirbelsäulenschädliche Haltungen durch wirbelsäulenfreundliche ersetzt.

(Krämer)

 

2. Präventive ganzehitliche Rückenschule

 

Rückenschule sind gruppentherapeutische Verfahren und dienen in erster Linie der Erziehung von Personen mit und ohne Rückenschmerzen zu einem rückenkonformen Verhalten. Vermittelt werden Anleitungen zu ergonomisch korrektem Einsatz des Rückens im Alltag, zur Stress- und Schmerzbewältigung, zur Selbsthilfe beim Auftreten von Rückenschmerzen und zur Verbesserung der allgemeinen körperlichen Leistungsfähigkeit.

(Schlapbach)

Zielgruppe der Rückenschule sind Personen

 

  • die sich wenig bewegen (<1 Stunde körperlicher Aktivität pro Woche)
  • die schon Rückenschmerzen hatten, da Rückenschmerzen den stärksten Faktor darstellen mehr Rückenschmerzen zu bekommen
  • die Risikofaktoren für Rückenschmerzen aufweisen
  • die ärztlich abgeklärte unspezifische Rückenschmerzen und chronische Rückenschmerzen haben.